ab 2.017 €

USBEKISTAN - Land wie Samt und Seide


Tauchen Sie ein in die märchenhafte Welt der Seidenstraße. Jahrhundertelang wurden über diesem Handelsweg die kostbaren Stoffe und Waren aus China über Gebirge und durch Wüsten bis in den Westen gebracht. Sie starten in Chiva, einer 2.500 Jahre alten Oasenstadt und früheren Handelsmetropole an der Seidenstraße. Heute ist die prachtvoll erhaltene Altstadt ein lebendiges Freilichtmuseum. Sie folgen der Seidenstraße bis nach Buchara – Residenzstadt der Samaniden und damals Zentrum des Islam in Zentralasien. Schließlich kommen Sie nach Samarkand, dem „Rom des Ostens“ und UNESCO-Weltkulturerbe. Als „Schnittpunkt der Weltkulturen“ erblühte die Stadt kulturell und architektonisch unter der Herrschaft Timurs im 14. Jahrhundert. Hier spielten die Erzählungen aus 1001 Nacht und nicht nur am legendären Registan-Platz fühlt man sich in diese Märchenwelt zurückversetzt. Ziehen Sie den Karawanen entgegen!

Reiseverlauf

1. Tag (Sa., 26.09.20):  Frankfurt – Urgentsch
Flug von Frankfurt nach Urgentsch. Ankunft abends. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten Fahrt mit Ihrem Reiseleiter zum Hotel. Übernachtung in Urgentsch.

2. Tag (So., 27.09.20):  Chiva
Erleben Sie heute den märchenhaften Charme der Oasenstadt Chiva. Die 2500 Jahre alte Oasenstadt Chiva ist ein Juwel in Türkis mit ihren intakten Altstadtmauern: orientalische Ornamentik, schattige Innenhöfe, das warme Leuchten der Mauern aus Lehm sowie Moscheen, Medressen, Mausoleen und Minarette – alle verziert mit Tausenden türkisfarbener Fliesen. Genießen Sie das Flair der Altstadt, die in ihrer Gesamtheit von der UNESCO als Weltkulturerbe geführt wird, während Sie die großartigen architektonischen Schätze Chivas besichtigen. Von der Juma-Moschee mit ihren mehr als 200 wunderschön schnitzverzierten Holzsäulen, zwischen denen man sich beinahe wie in einem schattigen, luftigen Wald vorkommt, bis zum Tasch Hauli-Palast, wo der Herrscher vor Jahrhunderten vom Balkon aus seine Haremsdamen beim Flanieren in einem Innenhof beobachtete. Kehren Sie zwischendurch in eine Teestube ein mit Blick auf das großartige Kalta Minor Minarett. Spannend ist auch das Pahlavon-Mahmud-Mausoleum, das zu Ehren eines lokalen Volkshelden, eines Ringers und Verteidigers der Stadt, errichtet wurde und wo man häufig Hochzeitsgesellschaften finden kann.
Am späteren Nachmittag haben Sie Freizeit und können noch einmal durch den Basar oder zu anderen interessanten Plätzen schlendern. Genießen Sie den stimmungsvollen Sonnenuntergang auf der alten Stadtmauer. Abendessen im lokalen Restaurant. Übernachtung in Chiva. (F, A)

3. Tag (Mo., 28.09.20):  Chiva – Urgentsch – Buchara (450 km)
Fahrt nach Urgentsch (40 km) und dann ca. 10:00 Uhr Weiterflug nach Buchara. Gegen Mittag sind Sie bereits in der „Edlen Stadt“ Buchara und genießen die Altstadt bei einem Spaziergang. Am Nachmittag starten Sie mit den Besichtigungen. Die Oasenstadt Buchara ist ein wahres Juwel der Seidenstraße und ein Tag reicht kaum aus, um alle interessanten Orte zu sehen. Sie beginnen mit dem Samaniden-Mausoleum, das schön in einer Parkanlage mit einem Riesenrad gelegen ist. Der kubische Bau aus gebrannten Lehmziegeln ist ein architektonisches Meisterstück und birgt so manches Geheimnis. Danach schlendern Sie zum Chashma-Ayub-Mausoleum, das vermutlich aus dem 12. Jahrhundert stammt. Sie beenden den Tag mit einem Abendessen im lokalen Restaurant. Übernachtung in Buchara. (F, A)

4. Tag (Di., 29.09.20):  Buchara 
Weitere Besichtigungen in Buchara. Die Ark, eine Festung mitten in der Stadt, die allein durch die Ausmaße des befestigten Hügels die Gegend beherrscht, ist imposant. Hier beginnt auch die Geschichte Bucharas gemäß der Funde, die Archäologen gemacht haben. Vom Wasserturm vor der Ark genießen Sie den Ausblick auf die Altstadt mit ihren prachtvollen Minaretten und Kuppeln, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört. Danach besuchen Sie den Poikalon-Komplex (12. bis 16. Jahrhundert) mit Medresse und dem berühmten Minarett Kalon (46 m hoch) sowie die Marktkuppelbauten (Basarzentren) für den Handel mit Mützen und anderer Ware. Bevor Sie den Labi-Hauz-Komplex besichtigen, erfahren Sie etwas über die usbekische Tradition des Puppenspiels und besichtigen ein kleines Museum, wo in Handarbeit Marionetten und deren Kleider hergestellt werden. Die kleinen Kunstwerke haben richtige Charakterköpfe. Ganz in der Nähe liegt der Labi-Hauz-Komplex. Mit der Medresse Nadir Devon Begi aus dem 17. Jahrhundert, die zunächst als Karawanserei geplant und erbaut worden war, der gegenüberliegenden Chanaka (Pilgerherberge) und dem Wasserbecken (Hauz) in der Mitte des Platzes. Schließlich geht es noch zur Chor-Minor-Moschee, die im indischen Stil errichtet wurde. Danach bummeln Sie über den Basar und können Goldstickerinnen und Messerschmiede bei der Arbeit beobachten. Nach dem Kulturprogramm erholen Sie sich bei einem Abendessen mit Folklore in der Medresse Nodir Devon Begi (diese Veranstaltung findet nur bei gutem Wetter statt). Übernachtung in Buchara. (F, A)

5. Tag (Mi., 30.09.20):  Buchara
Nach dem Frühstück entdecken Sie mehr in Buchara. Eine kurze Busfahrt bringt Sie zur Sommerresidenz des letzten Emirs von Buchara, Sitorai Mohi Hossa und zum Nakschbandi Religionskomplex: Nakschbandi (1318-1389) war der Begründer eines wichtigen Sufi- und Derwisch-Ordens. Zu seinem Grab kommen täglich hunderte Pilger, hauptsächlich aus allen zentralasiatischen Ländern, aber auch aus der ganzen Welt. Hier erleben Sie wirkliche Volksfrömmigkeit und kommen leicht mit Einheimischen in Kontakt oder auch mit einem Imam. Freizeit am Nachmittag. Abendessen im lokalen Restaurant. Übernachtung in Buchara. (F, A)

6. Tag (Do., 01.10.20):  Buchara – Samarkand
Halbtägige Busfahrt nach Samarkand, einst die Hauptstadt Timur Lenks. Der ehemalige Militärführer baute viele, noch heute vorhandene, repräsentative Bauten in Samarkand. Samarkand ist der Höhepunkt Ihrer Usbekistan-Reise. Sie beginnen mit dem Besuch des imposanten Mausoleums Gur Emir (15 Jahrhundert), übersetzt „Grab des Gebieters“. Erbaut wurde das Mausoleum Ende des 14. bis in die Mitte des 15. Jahrhunderts als Grabstätte der Timuriden-Dynastie. Abends Weinprobe in Chovrenko. Abendessen und Übernachtung im Hotel. (F, A)

7. Tag (Fr., 02.10.20):  Samarkand 
Als Schnittpunkt der Weltkulturen ist Samarkand UNESCO-Weltkulturerbe. Sie beginnen den Tag auf dem Registan-Platz, dem bekanntesten Symbol Usbekistans. Unter Timur wurde der Registan das Zentrum Samarkands. Drei Bauten – Medresse Ulugbek (1417-1420), Medresse Tilla Kori (1641-1660), Medresse Scher Dor (1619-1632) – umrahmen den großzügigen Platz, auf dem heutzutage auch Musikfestivals stattfinden. Sie besuchen die Moschee Bibi Chanim (14 Jahrhundert). Diese Hauptmoschee Samarkands war lange Zeit eines der größten Bauwerke dieser Art in der islamischen Welt. Nebenan gibt es einen modernen Basar, wo Sie Nüsse, getrocknete Früchte und vielerlei mehr erwerben können. Nach dem Basarbummel Fahrt zur Nekropole Shah-e-Sende (11. bis 15. Jahrhundert). Von Norden nach Süden sind an einem engen, siebzig Meter langen Korridor, 16 überaus prächtige Mausoleen und Moscheen angeordnet. Die Gräberstadt ist eines der interessantesten Zeugnisse für die Vielfalt und Schönheit timuridischer Baukunst. Anschließend machen Sie sich im Ulugbek Observatorium mit dem Stand der Wissenschaft im usbekischen Mittelalter vertraut. Das Afrosiab-Museum und die nahen Ausgrabungen sind Ihre nächste Station. Afrosiab war das erste Samarkand, die im Awesta erwähnte legendäre Hauptstadt der Sogden. Das auf dem Gelände gelegene Museum für die Entstehungsgeschichte Samarkands besitzt eine sogdische Wandmalerei aus dem 6. Jahrhundert.
Zum Abschluss machen Sie schließlich noch eine Stippvisite zu einer Papiermanufaktur, wo heute noch handgeschöpftes Papier hergestellt wird. Samarkand war über viele Jahrhunderte berühmt für sein Seidenpapier. Zum Abendessen fahren Sie zu einer usbekischen Familie. Hier genießen Sie Plow, das usbekische Nationalgericht. Plow oder Osh, die usbekische Variante des orientalischen Reisgerichts Pilaw, ist das wichtigste Gericht in der Landesküche. Es enthält in der Hauptsache gebratenes oder gekochtes Fleisch, Zwiebeln, Karotten und Reis, in den Abwandlungen werden Rosinen, Berberitze und Kichererbsen oder Früchte dazugegeben. Die usbekischen Männer rühmen sich, besonders schmackhaften Plow zuzubereiten. Der Oshpaz, der Chefkoch, kocht oft Plow über einer offenen Flamme und bedient bis zu 1.000 Leute aus einem einzigen großen Kessel bei Feierlichkeiten oder Festen wie Hochzeiten. Übernachtung in Samarkand. (F, A)

8. Tag (Sa., 03.10.20):  Samarkand – Taschkent
Vormittags Ausflug in das kleine Städtchen Urgut mit Besuch des traditionellen Basars (dieser findet nur bei gutem Wetter statt). Anschließend besuchen Sie einen Familienbetrieb (Handwerkerwerkstatt für Keramik). Kurzer Spaziergang in die Berge (bis 1.200 m), wo sich ein schöner Komplex „Chodja Chor Chinor“ aus dem 19. Jahrhundert befindet. Die Anlage beherbergt schöne Platanen, die bis zu 1.100 Jahre alt sind. Am Nachmittag Rückfahrt nach Samarkand. Anschließend Transfer zum Bahnhof und Zugfahrt nach Taschkent im Zug „Registan“ oder „Nassaf“. Nach der Ankunft Transfer zum Abendessen im lokalen Restaurant. Übernachtung in Taschkent. (F, A)

9. Tag (So., 04.10.20):  Taschkent
Auch die Hauptstadt Usbekistans nennt einige Orte ihr eigen, die man gesehen haben sollte. Sie besichtigen die Medresse Barak Chan. Diese wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts vom Herrscher Kokander Chan Barak, der aus der Dynastie der Schaibaniden stammt, errichtet. Das Mausoleum Kaffal Schaschi stammt aus dem 16. Jahrhundert und in seinem Inneren ruht der im Jahre 926 verstorbene Verfechter des Islams in Taschkent, Abu Bakr Kaffal Schaschi. Schließlich besuchen Sie noch das sehr interessante Museum für angewandte Kunst, das sich in einem reichen Bürgerhaus des 19. Jahrhunderts und in dem man alles über Goldstickerei, Instrumentenbau und andere usbekische Handwerkskünste erfahren kann. Taschkent ist berühmt für seine Metro und besonders schön gestaltete Stationen. Eine Fahrt mit der Metro rundet den Tag ab. Abschiedsabendessen im lokalen Restaurant. Übernachtung in Taschkent. (F, A)

10. Tag (Mo., 05.10.20):  Taschkent – Frankfurt
Am frühen Morgen Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Frankfurt.

Änderungen im Reiseverlauf vorbehalten.


Bildnachweise
© pixabay.com
Panthermedia Bildagentur /Z Jan
© Klaus Bieber
BUCHUNGSANFRAGE

Termine

26.09.2020 - 05.10.2020
Diese Reise ist noch buchbar.
ab 2.017 €

Reisepreis pro Person

Einzelzimmerzuschlag
295 €
Doppelzimmer
2.017 €

Zusätzlich buchbar

Bustransfer Koblenz – Flughafen – Koblenz
39 €

Mindestteilnehmerzahl für den Bustransfer zum Flughafen 20 Personen (sonst erfolgt der Transfer mit Minibussen).

Im Reisepreis enthalten

  • Flug mit Usbekistan Airways von Frankfurt nach Urgentsch und zurück von Taschkent nach Frankfurt in der Economy Class
  • Inlandsflug Urgentsch – Buchara (Tag 3)
  • Alle anfallenden Flughafensteuern und Sicherheitsgebühren sowie Touristensteuer Usbekistan
  • 9 Übernachtungen im Doppelzimmer in ausgewählten Mittelklasse-Hotels
  • Verpflegung: Halbpension (Frühstück ab Tag 2 bis Abendessen an Tag 9 plus Picknick an Tag 3)
  • Rundreise und Transfers im klimatisierten Reisebus laut Programm
  • Ausflüge und Besichtigungen wie beschrieben inklusive der anfallenden Eintrittsgelder
  • Besuch des Puppenmuseums (Tag 4)
  • Weinprobe in Samarkand (Tag 6)
  • Besuch der Papiermanufaktur in Samarkand (Tag 7)
  • Abendessen bei einer usbekischen Familie (Plow-Nationalgericht)
  • Zugfahrt von Samarkand nach Taschkent (Tag 8)
  • Örtliche, Deutsch sprechende Reiseleitung
  • Ausführliche Reiseunterlagen inklusive Reiseführer
  • Zusätzliche rz-Reisebetreuung (ab 25 Personen)

Hinweise

Reiseveranstalter

Rhein-Kurier GmbH

Mindestteilnehmer

25

Allgemeine Hinweise

Für die Einreise nach Usbekistan benötigen Sie einen Reisepass, der bei Einreise noch min 3 Monate gültig ist. Deutsche Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen kein Visum.

Unser Angebot ist für Reisende mit eingeschränkter Mobilität nur bedingt geeignet. Bitte kontaktieren Sie uns bzgl. Ihrer individuellen Bedürfnisse.

Gesundheit: Die Gesundheitsversorgung in der Usbekistan ist keineswegs mit dem westeuropäischen Standard vergleichbar und in vielen Bereichen des Landes unzureichend. Daher gehört eine Reiseapotheke ins Gepäck. Eingeführte Medikamente müssen in der Zollerklärung genau aufgelistet werden, bitte beachten Sie dazu die Zollvorschriften des Landes. Ebenso sollte man eine gute Reisekrankenversicherung abschließen.
Es gibt keine vorgeschriebenen Impfungen, es wird jedoch empfohlen die Standardimpfungen auf Vollständigkeit zu überprüfen.

Änderungen vorbehalten. Es gelten ausschließlich die Angaben in den ausführlichen Reiseprospekten, die Sie sich als PDF herunterladen können.

Im Reisepreis sind keine Reiseversicherungen eingeschlossen. Wir empfehlen den Abschluss eines Rundum-Sorglos-Paketes inkl. Reiserücktritts- kostenversicherung.

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